CRIZZ

INFO

REFERENZEN

Ausland 2015/2016:


Musical Director auf der MS Europa & MS Europa 2 für die Show: 

„Mr.Rod - A Homage to Rod Stewart“ 

auf den Touren:

Mumbai - Oman - Qatar - Bahrain - Abu Dabi - Dubai

Lissabon(Portugal - Sevilla(Spain) - … - Barcelona - … - Nizza(France)

Tahiti - Bora Bora - … - Auckland(New Zealand) 


Konzertreisen in: 


Peking(China), 

Kaliningrad(Russia)


Als Pädagoge und Musiker in:


Minsk(Belarus)
Kiew(Ukraine)


Firmen/Anlässe:
 


Audi
Mercedes
Porsche
Opernball Leipzig
Allianz 


Events/Arenen:


Leipzig Arena Chuck Berry & Firebirds 2006

Radio Promotour Deutschland für Charlie Ann Schmutzler
(The Voice Gewinner 2014)

Mediamarkt Eisgala 2015 in:

Ingolstadt Eisarena 
Chemnitz Eisarena
Regensburg Eisarena
Oberstdorf Eisarena 


Gitarrist und Sänger in:


The Blues Brothers - Hold on I´m coming! 2014

Tina Turner - The Rock Legend  2016
Mr. Rod - A homage to Rod Stewart 2016

Zusammenarbeit mit: 

Produzent Christian Lohr(Joss Stone, Mick Jagger, Sting, Gianna Nannini, Gregor Meyle… ), 

Texterin Maya Singh(Christina Stürmer, Adoro, Die Prinzen…)
Meagan Dunhamel & Eric Radford Kanada (amtierende Eiskunstlauf-Weltmeister)
Aljona Savchenko & Bruno Massot (mehrfache Eiskunstlauf-Weltmeister)
Evgeni Plushenko (russischer Nationalheld und Eiskunstlauf-Weltmeister)
u.v.m. … 

INFO

CREDO

Abseits vom »ESC«, »TVOG« und dieser großen einheitlichen profitorientierten Maschinerie gibt es etwas Vergessenes, etwas Unterschätztes, etwas Untergrabenes: Ein Herz erobert man nicht durch Marktforschungsergebnisse, die dem Produzenten einer Fernsehshow sagen, was »der« Kunde will. Dem »Qualitätsstandard« gerecht zu werden, der von Leuten diktiert wird, die Buchhaltung und Finanzmanagement studiert haben und nun auch noch versuchen Authentizität »nachzubauen« indem sie »Leute von der Straße« holen, ist nachvollziehbar, wenn man mit Menschen reich werden will, die es noch nicht besser wissen. Ich bin der festen Überzeugung, dass der »Kunde« dieses Spiel aber oft genug durchschaut.


Das Unerwartete wahr werden lassen, den Moment tatsächlich zufällig zu erleben, ohne Skript, ohne Regisseure, ohne Druck von hinten, man nennt es auch »Improvisation« – so ist Jazz entstanden. Eigentlich heißt Jazz inhaltlich übersetzt genau das: Improvisation! Und sind wir nicht alle mindestens einmal am Tag Improvisatoren? Der eine handwerklich, der nächste im Garten und einer wie ich in der Musik. Aber Jazz ist nicht mehr das, was es als 16 jähriger für mich war. Damals als ich anfing Gitarre zu lernen bei meinem Vater, einem Mann den ich bis dato gar nicht kannte. Ein Vorwand brachte mich also zur Musik und zur wichtigsten Weichenstellung meines Lebens! Ich habe improvisiert.


Jazz war Gedudel. Es hat genervt! »Wer braucht Jazz?«, habe ich mich gefragt. Ich habe es tatsächlich erst nach und nach gecheckt. Jazz ist tatsächlich nichts anderes als den Moment zu formen. Die Verantwortung zu übernehmen, loszugehen, gut vorbereitet zu sein und jeden Sturz als Chance zum wieder aufstehen zu sehen und dabei noch besser auszusehen als beim letzten Mal.
Und manchmal,… hier und da, … ab und zu … klappt das sogar! Oft genug tat es weh und oft genug treibt es einen am nächsten Morgen wieder zum Instrument, denn jeder Tag ist eine neue Chance. Bis …


… einem die Maschinerie aus seiner Traumwelt reißt und Ängste züchtet. Du musst gut sein! Du musst Geld verdienen! Du musst mehrheitsfähig sein. Politik? Besser nicht! Du darfst, du kannst, aber du musst auf jeden Fall … und weil man jung ist und es eigentlich auch keinen anderen Weg gibt, als es einfach zu testen, versucht man sich. Man läuft mit, selbst wenn man eigentlich eher ein rebellischer Typ ist, der gegen das »System« aufbegehrt. Wer weiß, wovon ich spreche?


Ich arbeite für »Universal«. Ich bin selbst »gesigned«, wie man so schön sagt im Music-Business-Jagon. Ich war auch bei »The Voice«, weil ich dachte dieses Format ist wohl von all denen im deutschen Fernsehen das ehrlichste. Haha … :) ;) !
Ich kenne viele Menschen, die wiederum andere Menschen kennen, die einen großen Namen tragen – und all das ist super. Man kann irgendwie stolz darauf sein. Es fühlt sich gut an. Es streichelt dein Ego. Es macht dich selbstbewusster mit guten Typen abzuhängen, zu lernen, zu wachsen, zu reifen – zu erkennen, dass es letztlich nur um eine Sache geht. Das Ego. 
Die Frage ist nur: Wer ist das Pferd und wer der Kutscher?
Du? Oder dein Ego? 
Treibt dich dein Ego mit der Peitsche oder lässt du es für dich arbeiten und genießt die Landschaft?


Bei mir dreht sich das immer wieder um. 
Was also zählt am Ende? Für mich zählt, ob ich mich am Ende des Tages gut fühle.
Ich bin weit gekommen. Es gab Phasen, da habe ich gutes Geld verdient und es direkt wieder für Musikinstrumente oder Equipment ausgegeben. Ich war Dienstleister, Charmeur, Rockstar, Reisender, Liebender und Schenkender. Heute liegt mein Fokus nach mehreren Anläufen endlich auf der eigenen Musik. Mit 30 Jahren im Gepäck stehe ich hier. Der Rucksack ist noch weit geöffnet für noch mehr aufreibende, aufregende, intensive Jahre – es läuft – weil alles schon lange da ist.


Alles was ich jeden Tag auf’s neue lerne, ist, dass alles schon lange da ist. 
»Alles war schon immer da.«
Zum Glück habe ich das mit 16 zum ersten Mal gecheckt — woran das wohl lag.

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